­Ergebnisse der Schlagwortsuche

  • Automatisierung des Lokaljournalismus

    „Wir möchten unersetzlich werden“

    Lorenz Matzat hat mit seinem Text einen wichtigen Punkt angesprochen, auch wenn schon mehr getan wird, als er behauptet, meint Yannick Dillinger, Leiter Digitales der Schwäbischen Zeitung (Ravensburg). Eine Replik.

  • Welche Konsequenzen muss der Lokaljournalismus aus den gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen ziehen? Sieben Thesen von Ralf Freitag.

  • Die dpa berichtet am 22. November 2016: Deutsche Fernsehmacher und Schauspieler haben drei International Emmys gewonnen und die Gala-Nacht in New York am Montag zusammen mit Großbritannien damit dominiert.

  • Jost Lübben, Chefredakteur der Nordseezeitung, beantwortet der drehscheibe drei Fragen zu Raues Thesen.

  • Uwe Röndigs ist Chefredakteur der Zeitungsgruppe Lahn-Dill. Für die Debatte zum Thema Newsdesks beantwortet er der drehscheibe drei Fragen zu Raues Thesen.

  • Auch Michael Husarek beteiligt sich an der Debatte um die Newsdesks. Hier beantwortet der Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten die Fragen der drehscheibe.

  • Es handele sich um ein Gebot – nicht um ein Gesetz. Die Entscheidung, wie über eine Straftat berichtet werde und was für eine Einordnung der Tat relevant sei oder nicht, müssten immer noch Journalisten selbst treffen, meint Thomas Hauser, der Chefredakteur der Badischen Zeitung.

  • Ja, wir von der Schwäbischen Post und Gmünder Tagespost nennen die Nationalität in unserer Berichterstattung – und das schon seit Mai 2015. Und wir nennen die Nationalität auch bei Ladendiebstählen. Warum? Eine Replik von Lars Reckermann, Chefredakteur der Schwäbischen Post.

  • Joachim Braun, derzeit noch Chefredakteur des Nordbayerischen Kuriers, meint, der Kodex sei nur ein Rahmen, denken müssten Journalisten schon selbst. Das Verbot einer Diskriminierung von Minderheiten könne, richtig angewandt, durchaus Leitschnur für die journalistische Arbeit sein.

  • Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln sprechen sich zwölf Prominente in der sogenannten "Rheinischen Botschaft" gegen sexuelle Gewalt und für behördliche Konsequenzen aus den Ereignissen aus.

  • Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln haben die Öffentlichkeit erschüttert. Viele Betroffene beschrieben die Täter als „nordafrikanische“ oder „arabische“ Männer - einige Zeitungen übernahmen diese Formulierung. Die drehscheibe sprach darüber mit Edda Eick, Referentin für Öffentlichkeit beim Deutschen Presserat.

  • Pro Multimedia-Reportagen

    Warum wir Multimedia-Reportagen machen

    Ob über das Aufseß-Theater oder den Fall Mollath: Der Nordbayerische Kurier veröffentlicht immer wieder aufwendige Web-Reportagen. Redakteur Tobias Köpplinger erklärt warum.

  • Berichterstattung

    Unter Verdacht

    Ein Magazincover mit einer Fotomontage von Gerhard Schröder wirft die Frage auf, wie über einen Verdacht berichtet werden darf.

  • Contra Multimedia-Reportagen

    Warum wir keine Multimedia-Reportagen machen

    Schnell, schlicht und verlässlich. Die Waiblinger Kreiszeitung konzentriert sich auf ihrem Online-Auftritt vor allem auf Echtzeitinformationen. Redaktionsleiter Frank Nipkau erklärt warum.

  • Zukunft des Lokalen

    Radikal regional

    Es gibt nicht die eine Lösung, die das Überleben der Lokalzeitungen sichert. Was es vielmehr braucht, ist eine Vernetzung verschiedener Aktivitäten. Von Julia Klöckner

  • Zukunft des Lokalen

    Nähe hat Zukunft

    Ist der Lokaljournalismus eine aussterbende Spezies? Mitnichten! Regionaler und lokaler Journalismus sind Kulturtechniken mit wachsender Bedeutung. Von Bodo Hombach

  • Auch Politik muss sich an der Debatte über die Zukunft des Lokaljournalismus beteiligen. Denn Journalismus und publizistische Vielfalt tragen zur Funktionstüchtigkeit einer Gemeinde, einer Stadt, eines Staates bei. Dort, wo es keine Tageszeitungen mehr gibt, sinken die Wahlbeteiligung und die Bereitschaft, sich öffentlich und zivilgesellschaftlich zu engagieren. Keiner schaut mehr so genau hin, was Regierung, Verwaltung und Wirtschaft tun. Von Dr. Marc Jan Euman

  • Der Tübinger Oberbürgermeister, Boris Palmer, sieht das Zusammenspiel von Lokaljournalismus und Politik auf kommunaler Ebene in Gefahr. Im Interview erläutert er, was dagegen unternommen werden könnte.

  • Zukunft des Lokalen

    Machen wir das Kreuz gerade!

    Angst vor der Zeitungsapokalypse ist fehl am Platz. Ein Plädoyer für den aufrechten Gang im Lokalen. Von Stefan Aschauer-Hundt

  • Zukunft des Lokalen

    Wir sind zu bieder

    In vielen Redaktionen fehlt der Mut, neue Formen auszuprobieren, und die Bedeutung des Wandels ist noch nicht richtig erfasst. Eine Antwort auf Stefan Aschauer-Hundt. Von Horst Seidenfaden

  • Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook verändern den Lokaljournalismus. Man muss sich als Redakteur mit ihnen auseinandersetzen. Von Harald Klipp

  • Zukunft des Lokalen

    Mehr als tausend Worte

    Wir arbeiten noch immer mit alten Methoden auf neuen Plattformen, meint Holger Schellkopf, stellvertretender Chefredakteur der Mittelbayerischen Zeitung. Das Verbreiten von Nachrichten sei nicht mehr die Kernkompetenz von Zeitungen.

  • Vereinsberichterstattung

    „Weil die Vereinswelt bunt ist“

    Wohin mit der Vereinsberichterstattung? Über diese Frage wurde auf drehscheibe.org leidenschaftlich debattiert. Martin Schwarzkopf, Chefredakteur des Main-Echos, erläutert im letzten Beitrag, welchen Weg sein Blatt geht.

  • Vereinsberichterstattung

    „Gute Erfahrungen mit Supplements“

    Die so genannte Ghettoisierung der Vereinsberichterstattung in Supplements (bei uns in der Rhein-Zeitung heißt das „Wir von hier“) ist weder vom automatischen Durchmarsch zum ebenfalls so genannten Qualitätsjournalismus begleitet, noch stigmatisiert es vereinsaffine Leser zu Provinzlullies. Von Peter Burger

  • Joachim Braun und Lars Reckermann liegen in ihren Positionen viel weniger weit voneinander entfernt als es scheint. Beide Kollegen eint, dass sie ihre Leser ernst nehmen. Die Lokalzeitung darf keine Vereinschronik in dem Sinne sein, dass Regularien heruntergebetet und eben keine Geschichten erzählt werden. Da dürften wir uns alle einig sein. Und doch meine ich, der Weg einer eigenen Vereinsbeilage mit all den schrecklichen Texten und Bildern, die nur die Funktionäre interessieren dürften, ist kein guter. Von Johann Stoll

  • Vereinsberichterstattung

    „Eine B-Seite wäre sinnvoll“

    In einem Punkt sind sich die meisten Kollegen schnell einig: Die Vereinsberichterstattung alter Prägung ist irgendwie verstaubt, langweilig und blöd und überhaupt haben wir alle miteinander eigentlich keine Lust mehr im Januar und Februar 600 Jahreshauptversammlungsprotokolle zu redigieren. Spätestens, wenn man dann die polternden und mit Abo-Kündigungen drohenden Vereinsvorsitzenden am Telefon hat, knicken aber viele ein. Von Nadine Conti

  • Liebe Kollegen, ihr führt mit überschäumendem Engagement einen Streit um des Kaisers berühmten Bart. Verdichtet, spitzt sich doch alles auf diese Glaubensfrage zu: Findet Vereinsberichterstattung in der Tageszeitung statt - ja oder nein? Im Prinzip ist die Antwort doch ganz einfach und doch so schwierig. Von Malte Hinz

  • Damit eines vorab klar ist: Auch die Schwäbische Post und Gmünder Tagespost machen ihre ersten Lokalseiten nicht mit dem Bericht von einer Jahreshauptversammlung des Musikvereins „Was-weiß-ich-wie-der-heißt“ auf. Wir verbannen diese Berichterstattung aber auch nicht in ein ausgelagertes Produkt. Von Lars Reckermann

  • Vereine sind wichtig, Vereine sind typisch für Deutschland, Vereine wirken identitätsstiftend. Aber muss deshalb in der Lokalzeitung über sie auch dann berichtet werden, wenn es nichts Wichtiges zu vermelden gibt? Muss  über Jahreshauptversammlungen geschrieben werden, in denen sich Vorsitzende gegenseitig auf die Schultern klopfen und Mitglieder dafür, dass sie 25 Jahre pünktlich den Beitrag überwiesen haben, eine Urkunde bekommen? Nein, ganz bestimmt nicht. Von Joachim Braun

  • Peter Taubald, Chefredakteur der Madsack-Heimatzeitungen, arbeitet seit einigen Jahren mit der Bürgerreporter-Plattform myheimat zusammen und erläutert, warum sich auf dem Portal zwar wenig Protest artikuliert, er aber dennoch Potenzial für politische Debatten sieht.